Speckpfannkuchen – ein Genuss für Baconliebhaber

Beitragsbild Speckfpannkuchen

Ihr liebt Bacon so sehr wie ich? Am liebsten würdet ihr ihn zu jedem Essen braten? Dann müsst ihr unbedingt meine Speckpfannkuchen ausprobieren. Das Rezept kam irgendwann mal von meiner Oma und für mich ist es der absolute Gaumenschmaus.

Multitalent

Das Gute an Speckpfannkuchen ist, dass sie so vielseitig verwendbar sind. Natürlich schmecken sie direkt aus der Pfanne, schon beim Braten wird immer genascht. Aber auch kalt sind sie sehr lecker. Sie sind unser stolzer Begleiter auf Reisen und Ausflügen, auch als Snack auf Partys sind sie mit dabei. Beim Raclette lassen sie sich prima auf der Grillfläche aufwärmen. Sie schmecken mit Guacamole und Kräuterquark. Bestimmt fallen euch noch weitere Kombinationen ein!

Zubereitung

Zutaten Speckpfannkuchen

Speckpfannkuchen sind nicht schwer zuzubereiten, es ist bloß etwas zeitaufwändig, mir aber jede Minute wert. Das braucht ihr für eine Portion, wenn ihr einen Snack für ein paar Personen haben wollt, sonst macht ruhig die doppelte Menge:

100 g Bacon oder Speck
200 g Mehl
2 Eier
250 ml Milch
Salz und Pfeffer

Zuerst den Speck in möglichst kleine Würfel schneiden und mit etwas Butter knusprig braten. Während der Speck abkühlt, könnt ihr den Teig anrühren. Dafür einfach Eier, Mehl und Milch zusammen in eine Schüssel geben, mit ordentlich Pfeffer und etwas Salz würzen und kräftig verrühren.

Speck braten

Sobald der Speck nicht mehr heiß ist, könnt ihr ihn unter den Teig rühren. Jetzt sucht ihr die größte Pfanne raus, die ihr finden könnt, denn das spart Zeit. Die Pfanne erhitzen und etwas Margarine hineingeben. Dann portioniert ihr mit einem Esslöffel für besonders kleine oder einem größeren Löffel für entsprechend größere Pfannkuchen den Teig in die Pfanne. Die einzelnen Pfannkuchen sollten sich nicht berühren. In meine 26 cm Pfanne bekomme ich 5-6 kleine Pfannkuchen.

Wenn der Teig oben anfängt, fest zu werden, die Pfannkuchen wenden und nach kurzer Zeit aus der Pfanne holen. Am besten auf einen Teller mit Küchenpapier legen, so wird das Fett etwas eingesaugt. Wie braun und knusprig ihr die Pfannkuchen haben wollt, entscheidet ihr selber.

Speckpfannkuchen in Pfanne

Nun müsst ihr nur noch die gesamte Teigmenge abarbeiten und fertig ist der perfekte Snack für alle Lebenslagen!

PfannkuchenturmPfannkuchen zum Picknick

Hier mit nehme ich an der Blogparade von GeLeSi zum Thema „Ich packe meinen Picknickkorb“ teil, denn diese Pfannkuchen gehören in jeden Picknickkorb von Baconliebhabern. Außerdem sind sie gut am Vortag vorzubereiten und halten sich auch einige Tage im Kühlschrank.

Zweierlei Chicken Wings: so gelingen sie perfekt

Chicken Wings

Wenn Fabian und ich gemeinsam essen wollen, ist das manchmal gar nicht so einfach. Er will dies, ich will das und wir wollen bestimmt keine zwei verschiedenen Gerichte zubereiten. Die Lösung (natürlich nicht andauernd, aber wenigstens manchmal): Chicken Wings.

Chicken Wings essen wir nämlich beide ganz gerne, jedoch ganz unterschiedlich gewürzt. So bekommt jeder, was er am liebsten mag und der Aufwand ist gleichzeitig auch noch gering.

Vor dem Marinieren werden die Haut zwischen den beiden Seiten eingeschnitten, sodass sie sich später beim Essen besser trennen lassen.

Meine Variante

Ich esse meine Wings gerne so, dass sie ein bisschen nach Sommer schmecken: leichte Gewürze und frisch. Mariniert werden die Chicken Wings mindestens 30 Minuten, bevor sie in den Ofen kommen, damit alles ein bisschen einziehen kann. Folgendes landet bei mir auf den Flügeln:

Kräutersalz mit mediterranen Kräutern – geht auch getrennt als Salz und Kräuter 😉
Pfeffer
Rosenpaprika
Olivenöl

Zuerst reibe ich die Gewürze von beiden Seiten etwas ein in die Haut und streiche dann lieber zu viel als zu wenig Olivenöl von beiden Seiten darauf.

Wings mariniert
Links – Fabians Marinade, Rechts – meine

Fabians Variante

Für Fabian gehören Chicken Wings mit Barbecue Sauce zusammen, kein Wenn und Aber. Auch die Gewürze dürfen etwas kräftiger im Geschmack sein. Seine persönliche Mischung:

Beef Smokey – eine rauchige, leicht scharfe Gewürzmischung
Barbecue Sauce
Chili aus der Chili-Mühle
Olivenöl

Zur Vorbereitung werden die Wings großzügig mit dem Beef Smokey eingerieben und mit etwas Olivenöl bedeckt. Ein Teil Barbecue Sauce wird mit etwas Chili vermengt und muss noch auf seinen Einsatz warten

Zubereitung

Den Backofen heize ich auf 200 Grad Umluft vor. Die Chicken Wings lege ich mit der Hautseite nach oben in eine Bratenform. Auch Backblech (am besten mit Alufolie bedecken) oder Auflaufform sind möglich. Zu meinen Wings lege ich noch ein paar Tomaten dazu, während der Mann kein Gemüse braucht. 😉

Chicken Wings mit Tomate

Zuerst die Wings mit der Hautseite oben backen. Nach den ersten 10 Minuten die „männlichen“ auf der oben liegenden Seite mit Barbecue Sauce einreiben und zurück in den Ofen. Nach weiteren 10 Minuten werden sie gewendet, die andere Seite bekommt auch Barbecue Sauce und noch einmal für 10-15 Minuten in den Ofen schieben. Abermals wenden und weitere 5 Minuten backen lassen. Danach wird noch für 3-5 Minuten der Grill angeschaltet, um die Haut besonders knusprig zu bekommen und dann ist das leckere Essen fertig.

Wings fertig

Während ich dazu Gemüsesticks esse, gibt es bei Fabian noch mehr Barbecue Sauce dazu. Das gleiche Essen, aber ganz unterschiedlich. Und wenn man die Pommes und das Brot weglässt, ist es eigentlich auch noch eine ganz gesunde Mahlzeit. Lasst es euch schmecken!

Wings mit GemüsesticksBarbecue Wings

Schneller Erdbeerkuchen aus nur 4 Zutaten

Erdbeerkuchen ganz

Kennen wir das nicht alle? Besuch steht an und eigentlich wollte man den Kuchen des Jahrhunderts kreieren. Plötzlich ist es aber schon so spät und man hat keine Zeit mehr dafür. Mit diesem Erdbeerkuchen beeindruckt ihr euren Besuch und das in weniger als 15 Minuten.

So einfach dieser Erdbeerkuchen ist, so gut schmeckt er. Denn Erdbeeren sind schließlich von Natur aus schon lecker und benötigen nicht viel drum herum.

Ich liebe Erdbeeren über alles, erst mit Ihnen ist der Frühling wirklich da. Sie sind so süß und lecker und dabei auch noch gesund. Der perfekte Snack und ein genialer Kuchenbelag.

Zutaten

Zutaten Erdbeerkuchen

Alles was benötigt wird, sind eine Schale Erdbeeren, ein Tortenboden, eine Packung zum Anrühren von Vanille-Creme und Milch.

Zubereitung

Zuerst schneide ich die Erdbeeren in möglichst hübsche Stücke und rühre die Creme mit der Milch nach Anleitung an. Bevor ich dann weitermache, nasche ich erst einmal ein bisschen von beidem.

Vorbereitung Erdbeeren und Creme

Anschließend wird die Creme auf dem Tortenboden verteilt, sodass dieser großzügig bedeckt ist.

Tortenboden mit Creme

Jetzt bin ich auch schon beim letzten Schritt angekommen: die Erdbeeren auf dem Kuchen verteilen. Ich ordne sie immer in Kreisen an, von außen nach innen und lasse die Spitzen der Erdbeeren möglichst nach oben zeigen, sodass sich ein hübsches Muster ergibt.

Und voilà: Fertig ist der Erdbeerkuchen.

Erdbeerkuchen von oben Erdbeeren in CremeErdbeerkuchen Stück

Viel Spaß beim Nachmachen, wenn das nächste Mal spontan Besuch kommt.
Guten Appetit!

Pizza mit Dinkelteig

Dinkelpizza

Wie ihr es in meinem Blogpost über die Planung der Italienrundreise vielleicht schon bemerkt habt, habe ich eine Vorliebe für Italien und ebenso für italienische Küche. Und was könnte einen mehr an Italien denken lassen als Pizza?!

Pizza lässt sich so einfach selber machen und schmeckt dabei so köstlich. Da ich im Moment noch ein bisschen an meiner Bikinifigur für besagten Urlaub arbeite, gab es die Pizza dieses Mal jedoch mit Teig aus Dinkelvollkornmehl.

Dinkelvollkornmehl

Dinkelvollkornmehl ist eine tolle Alternative zu dem normalen Weizenmehl, das ich sonst immer verwende. Es hat mehr Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem hat es mehr Ballaststoffe und hält entsprechend besser satt. Vom Geschmack her ist es herzhafter und leicht nussig, passt damit meiner Meinung nach aber echt gut mit Pizza zusammen.

Teig

Für den Teig für 2 Personen (2 Pizzen) brauche ich folgendes:

250 g Dinkelvollkornmehl
150-200 ml warmes Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
1/3 – 1/2 Päckchen Trockenhefe

Zuerst vermische ich die Trockenhefe mit ca. 150 ml Wasser, sodass sie sich ein wenig auflöst. Dann kommen das Mehl, Salz, Olivenöl und Wasser mit der Hefe zusammen in eine Schüssel und mit den Knethaken am Mixer wird es ordentlich durchgerührt. Wenn der Teig noch sehr bröselig und trocken ist, gieße ich nach Gefühl noch ein bisschen Wasser nach. Andersherum brauche ich manchmal auch noch ein bisschen Mehl, wenn ich zu viel Wasser hinzugefügt habe.

Sobald sich mit den Knethaken keine Fortschritte mehr zeigen, knete ich den Teig mit der Hand weiter, bis er schön gleichmäßig aussieht. Wenn der Teig sich gut kneten lässt, ohne zu kleben, aber gleichzeitig eine feste Masse bildet, ist er fertig.

Anschließend einfach die Schüssel zudecken, optimalerweise mit einem feuchten Tuch und möglichst eine Stunde lang gehen lassen.

Ausrollen

Bevor ich den Teig ausrolle, knete ich ihn immer noch einmal durch, bis er wieder eine schöne Konsistenz hat. Weil wir beide gerne Pizza mit dünnem Boden essen, verarbeite ich den Teig zu zwei Pizzen. Dafür schneide ich den zur Kugel geformten Teig einfach in der Mitte durch und forme zwei kleinere Kugeln.

Zum Ausrollen werfe ich etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und drücke die Teigkugel darauf platt. Danach hebe ich sie noch einmal hoch und ziehe den Rand vom Teig stückchenweise weiter nach außen, während ich ihn dabei drehe, sodass ich alle Seiten erreiche. Bevor mir der Teig dabei anfängt zu reißen (weil ich leider kein begnadeter Pizzabäcker bin, der das richtig kann), manchmal leider auch erst danach, lege ich den Teig wieder auf die Arbeitsfläche und bestäube ihn auch von oben noch mit Mehl, um ihn dann einfach mit einem Nudelholz auf die gewünschte Größe und Dicke auszurollen.

Tomatensoße

Für die Tomatensoße habe ich 2 Varianten für euch. Die, die ich normalerweise mache und eine schnelle Variante.

Lieblingsvariante

Hierfür brauche ich:

eine halbe Dose Pizzatomaten
Olivenöl
frisches Basilikum
1-2 Knoblauchzehen (je nachdem wie viel Knoblauch ihr mögt)
Pfeffer, Salz
andere Gewürze wie z.B. Oregano (ich verwende hierfür gerne das Pizzagewürz und den Italian Allrounder von Justspices) – alles was schmeckt, ist erlaubt
etwas Zucker

Die Knoblauchzehen schäle ich und schneide sie noch etwas kleinerDas alles werfe ich einfach zusammen und püriere es, bis es eine Soße ergibt.

Schnelle Variante

Einfach passierte Tomaten auf den fertig ausgerollten Teig gießen und nach Belieben würzen. Schmeckt auch sehr gut.

Belag

Früher habe ich immer geriebenen Käse, den man so fertig kaufen kann, verwendet. Seit ich aber vor einem Jahr das erste Mal in Italien war, kaufe ich Mozarella und schneide ihn mir selber in Scheiben, die ich direkt auf die Tomatensoße lege. Oben drauf kommt dann je nach Lust und Laune alles was schmeckt. Eine meiner Lieblingskombinationen ist  Rucola und Prosciutto Crudo (roher Schinken).

In dieser Variante hab ich die Pizza einfach mit Hähnchenbrust  und Champignons belegt.

 

Lasst euch die Pizza schmecken und erzählt mir, wie sie geworden ist oder wie ihr sie am liebsten esst.