Auf dem höchsten Berg Sloweniens – Triglavbesteigung in 2 Tagen

Die Idee

Es gab Zeiten, in denen habe ich recht viel Sport gemacht. Da hätte ich mich sogar als sportlich bezeichnet. Spätestens seit ich ohne Wohnung durch Europa reise, ist mein Sport jedoch auf Spaziergänge reduziert. Beim Segeln bewege ich mich meistens sogar noch weniger. Wenn ich also sage, dass es mit meinem aktuellen Fitnesslevel eine ziemliche Schnapsidee ist, auf den höchsten Berg Sloweniens zu klettern, dann ist das die Wahrheit. Aber Schnapsideen haben so ihren besonderen Reiz, vor allem wenn Michael dabei ist und ein großer Fan vom Umsetzen von Schnapsideen ist. Ohne ihn hätte ich das Ganze wohl nie gewagt.

Jetzt aber einmal von vorne: Bei einem Segeltörn auf Sardinien, den ich über Hand gegen Koje gefunden habe, habe ich Michael kennengelernt. Wie ich reist er ohne Wohnung und Enddatum umher, nur macht er das ganze schon ein bisschen länger. Sein Hauptreisemittel ist sein ausgebauter Van und in eben diesen hat er mich für eine Woche eingeladen. Also ging es gemeinsam durch Österreich und Slowenien. Ich wollte unbedingt etwas Großes, Besonderes unternehmen. So habe ich angefangen zu recherchieren, ob man so einfach auf den Triglav raufwandern könnte. Einfach nicht unbedingt, aber große Hindernisse waren auch nicht zu finden.

Der Triglav ist mit 2864 Metern Höhe der höchste Berg Sloweniens und zählt damit zu den Seven Summits der Alpen. So werden die höchsten Berge der jeweiligen in den Alpen liegenden Länder bezeichnet. Auf 2150 Metern Höhe befindet sich eine einfache Hütte, in der man ein Bett und etwas zu essen und zu trinken bekommen kann. Der Startpunkt für die einfachste Wanderung auf den Triglav liegt in Trenta auf etwa 700 Metern. Man kann den Triglav in ein oder zwei Tagen besteigen, je nach Lust und Fitnesslevel.

Die Vorbereitung

Uns war recht schnell klar, dass wir den Aufstieg und Abstieg niemals an einem Tag schaffen würden. Dafür machen wir beim bergauf wandern einfach viel zu oft Pausen, sodass wir um einiges langsamer sind als die angegebenen Zeiten. In der Hütte waren an dem Tag, an dem wir starten wollten, noch genau zwei Betten frei und so war es entschieden. Wir würden am ersten Tag die 1400 Meter zur Hütte hinauf gehen. Am nächsten Morgen würden wir die 700 Meter bis zum Gipfel in Angriff nehmen und anschließend den vollständigen Abstieg bewältigen. Oh Gott, worauf hatte ich mich da nur eingelassen? Außer meinen Wanderschuhen war meine Ausrüstung quasi nicht vorhanden. Und überall stand etwas von Hüttenschlafsack – was war das und wo bekam ich das her? Kurzerhand suchte ich nach einem Sportgeschäft und wurde keine 5 Minuten von unserem Stellplatz fündig. Dort rüsteten wir uns aus: Hüttenschlafsack für uns beide, eine Wanderhose mit Reißverschluss zum Bein kürzen für mich und einen neuen Rucksack für Michael. Danach Foodshopping für unterwegs: Wasserflaschen, Müsliriegel, Pasta, Obst, Snacks.

Die Nacht vor unserer Wanderung verbrachten wir auf einem Campingplatz ganz in der Nähe des Startpunktes. Im Triglav Nationalpark ist Wildcampen leider strengstens untersagt und genau das hat uns ein Ranger auch noch einmal sehr deutlich gemacht. Wir bereiteten abends so viel wie möglich vor, um am nächsten Tag nur noch in die Klamotten hüpfen zu müssen. Gut gelaunt (Michael) und etwas skeptisch (ich! Außerdem hatte ich seit ein paar Tagen starke Zahnschmerzen, die das ganze Unterfangen sicher nicht einfacher gemacht haben) ging es dann zum Parkplatz. Rucksack aufsetzen, Auto abschließen und los in Richtung Triglav. Die ersten Kilometer liefen sich sehr gut, da der Weg nur eine sanfte Steigung hatte. Der Himmel war strahlend blau, die Temperatur genau richtig.

Der Aufstieg – Tag 1

Nach einigen Kilometer wurde der breite Weg dann zu unserem Wanderweg, der sich in nie aufhörenden Serpentinen den Berg hinauf schlängelte. Da Michi etwas flotter unterwegs war als ich, ist er öfter mal ein Stück vorgegangen und hat dann auf mich gewartet und so nicht mitbekommen, dass ich nach fast jeder Kurve erst einmal schwer atmend stehen geblieben bin. Aber Stück für Stück ging es weiter und die Aussicht wurde immer beeindruckender. Umgeben von Tannenwäldern stachen die hellgrauen und spitzen Berge vor dem azurblauen Himmel hervor, weiter unten grüne Wiesen und am Horizont viele weitere Berggipfel. Irgendwo bei der gefühlten Hälfte unserer Strecke machten wir dann eine lange gemütliche Pause, in der wir unsere leckere Pasta mit Gemüse verspeisten – Michael wollte lieber liegen und kam so in den Genuss einer Fütterung.

Als die Motivation nicht wirklich größer wurde und die Beine auch nicht munterer, ging es weiter bergauf. Langsam wurden die Bäume flacher, bis irgendwann nur noch Sträucher und Blümchen übrig blieben. Schließlich waren wir nur noch von grauen Felsen umgeben. Und dann sahen wir sie: Dort oben, ein ganzes Stück über uns war eine winzige Hütte zu sehen! Unser Tagesziel. Ein wenig spürte ich neue Kraft in meinem Körper und so bewältigten wir das letzte Stück. Was für ein Gefühl: 1400 Höhenmeter hatten wir geschafft. 700 sollten noch folgen. Meine eigenen Beine und Michis Ruhe, Geduld und Zuversicht hatten mich bis hierhin getragen. Zur Belohnung gab es erst einmal ein Bier. Am Nachmittag ging es für Michi Fotos machen und für mich ins Bett. Die Zahnschmerzen und allgemeine Erschöpfung hatten dazu geführt, dass ich fror und nicht mehr aufhörte zu zittern. Mit Fleecejacke und zwei Decken lag ich dort und versuchte ein wenig zu schlafen. Am Abend gab es noch einen Eintopf und dann eine mehr oder weniger erholsame Nacht.

Der Aufstieg – Tag 2

Der nächste Morgen weckte mich mit Zahnschmerzen und es fiel mir wahnsinnig schwer, etwas zu essen. Gleichzeitig verlangte mein Körper so dringend danach, um mit der Anforderung des Tages zurechtzukommen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten meinerseits wanderte es sich erstaunlich gut. Der Weg ging nicht nur bergauf, sondern auch mal auf einer Ebene voran und es waren keine gleichbleibenden Serpentinen, sondern unterschiedliche Wegverläufe. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch nicht den Gipfel gesehen, auf den es hinauf gehen sollte, aber jetzt tauchte er vor uns auf. Und wie! Wir befanden uns bereits auf circa 2400 Metern Höhe und trotzdem ragte der Gipfel noch hoch und spitz und gewaltig vor uns auf. Mein Herz rutschte mir in die Hose und durch die Hosenbeine hinaus auf meine Füße. Da sollte ich hoch? Nie im Leben! Ich verschob diesen Gedanken auf später, noch war der Weg ja gut begehbar.

Ein Stückchen später standen wir dann am Fuße des Triglav. Der „Weg“ hörte hier auf und stattdessen sah ich nur noch Felsen und Metallstangen im Felsen. Alle anderen trugen Helme. Natürlich besaß ich nicht einmal einen Helm. Aber ich hatte einen Engel dabei. Einen Engel auf zwei Beinen mit einem schweren Rucksack, in dem er einen Gurt zum Sichern sowie einen Helm mittrug. Ohne zu zögern bekam ich beides und hatte im Grunde keine Wahl (ich wollte nicht zugeben wie froh ich eigentlich darüber war, denn ich wollte ja cool sein). Beim Versuch, über die ersten Eisenstifte überhaupt hochzukommen, versagte ich in einer Kombination aus Angst und Hilflosigkeit kläglich. So kläglich, dass Michi, der bis dahin nicht eine Sekunde an mir gezweifelt hatte, sagte: Wenn du nicht willst, müssen wir hier nicht hoch. Das spornte mich an und anstatt aufzugeben bat ich ihn, mir zu zeigen, wie ich dort hochklettern könnte. Und siehe da: Mit ein bisschen Mut und Vertrauen in mich selbst klappte es.

Die nächsten 350 Meter waren dann eine von großer Angst und noch größerem Mut geprägte Kletterstrecke, die alles bisher gesehene weit übertraf. An den wenigsten Stellen konnte man sich wirklich sichern und teilweise ging es wirklich steil und tief nach unten. Irgendwann war der Gipfel tatsächlich in Sichtweite und ich rechnete damit, oben in Tränen auszubrechen. Stattdessen: Nichts. Ich setzte mich einfach hin und kämpfte mit den nicht eintreffenden, jedoch erwarteten Gefühlen. Spektakuläre Fotos wollte ich mir dann natürlich doch nicht entgehen lassen und so zog ich mich insgesamt dreimal trotz Kälte bis auf den Sport BH aus. So oft ist man schließlich nicht auf dem höchsten Berg Sloweniens. Nach dem obligatorischen Gipfelbier, etwas Essen und einer Schmerztablette (ja, die Zahnschmerzen sind bis auf den Gipfel mit hinauf gestiegen) wurde es dann Zeit für den Abstieg.

Der Abstieg

Hatte mich das Hinaufklettern schon gefordert, so erreicht die Herausforderung ein ganz neues Level mit dem Abstieg. Zum einen sieht man schwerer, wo man hintreten kann. Zum anderen ist jeder Blick in Richtung Füße gleichbedeutend mit einem Blick Richtung Abgrund, während es vorher der Blick in Richtung Berg war. Mit Worten versuchte ich mich von meinem Können zu überzeugen und es funktionierte: Irgendwann standen wir wieder am Ausgangspunkt und blickten hinauf zu dem Ungetüm. Da waren wir oben? Dort war ich hinauf geklettert? Es fiel mir schwer das zu glauben, obwohl ich die Anstrengung noch so frisch im Körper spürte.

Der Abstieg war dann eine Sache für sich. Bis zur Hütte ging es nun entspannt hinab. Danach kamen wieder die endlosen Serpentinen an die Reihe, die mich allein aufgrund der Weglänge ein bisschen abschreckten. Da kam die „Abkürzung“ wie gerufen. Gleiches Ziel, aber kürzere Strecke. Also steiler. Kein Ding, was sollte mich heute noch schocken? Ein bisschen rutschig war die Angelegenheit und irgendwann auch echt anstrengend, aber dafür sollten wir dann ja auch schneller unten sein. Dachte ich. Plötzlich standen wir erneut vor einem Kletter-Abschnitt. Begeistert war ich nicht, aber mittlerweile war ich darin ja geübt. Gurt und Helm trug ich nicht mehr, aber aus Erfahrung konnte man sich ja eh nur selten sichern und das hier war sicher nur ein kurzes Stück. Dachte ich. Dann kam nämlich noch eins und noch eins und noch eins. Mein ganzer Körper schmerzte und es kostete mich große Anstrengung die richtigen Griffe und Tritte zu erwischen. Dann die schlimmste Erkenntnis des Tages für mich: Wir waren irgendwie vom Weg abgekommen. Wir kletterten gerade einen Hang hinab, der nicht mal mehr offizieller Weg war. Mit einem Stückchen hinaufklettern schafften wir es wieder zurück, aber das raubte mir die letzte Kraft. Mental.

Von da an kämpfte ich bei jedem Schritt mit den Tränen. Jeder Schritt war eine Qual. Jeder Kletterabschnitt der Horror. Ich redete ununterbrochen mit mir selber. Dass ich es schaffen würde. Dass ich noch nicht weinen dürfte. Dass ich die Hand hierhin und den Fuß dorthin setzen müsste. Mein Körper zeigte mir, dass er zu unglaublichen Leistungen fähig war. Endlich erreichten wir das Ende der Abkürzung und trafen zurück auf den normalen Weg, der von hier noch 4 Kilometer bis zum Parkplatz ging. Ich erlaubte mir kurz zu weinen und auf dem Boden zusammenzusinken. Doch es nützte alles nichts, ich musste weiter. Mittlerweile fing ich wieder an zu frieren und neben meinen Muskeln schmerzten auch noch die Gelenke – wie wenn man Fieber hat und nicht weiter als vom Bett bis zur Toilette gehen möchte. Naja, waren ja nur 4 km. Ich setzte einen Fuß vor den anderen und weinte stumme Tränen. Michi konnte mir nicht helfen, in meinem Zustand bekam er nur zickige Worte von mir zu hören. Also versuchte ich möglichst wenig zu sagen. Auf den letzten 2 km nahm er mir sogar noch den Rucksack ab.

Als wir das Auto tatsächlich im Dunkeln – nach 14 Stunden unterwegs sein – erreichten, weinte ich vor Freude und Erschöpfung. Auf dem Campingplatz bekamen wir zum Glück noch einen Platz auf dem Parkplatz gegenüber und selbst der Gang zur Toilette erschien fast unmöglich. Ein paar Seiten Buch lesen, gemütlich unter die Decke gekuschelt, und zwei Nektarinen später (mehr essen war mit meinen Schmerzen nicht möglich) sah die Welt schon wieder etwas freundlicher aus.

4 Tage lang sollte ich diese Wanderung noch in Form von Muskelkater spüren. Am schlimmsten war es an Tag 2 nach der Wanderung, da war Gehen fast unmöglich. Ähnlich lange dauerte es auch, bis ich anfing Stolz zu empfinden. Inzwischen bin ich unendlich stolz, trotz der Zahnschmerzen, trotz meiner Angst und trotz der wahnsinnigen sportlichen Herausforderung dort auf den Gipfel gestiegen zu sein. Außerdem weiß ich, dass ich mit Michi Pferde stehlen bzw. Berge besteigen kann (danke!). Und irgendwie hat es die Lust in mir geweckt, noch mehr solcher Abenteuer zu erleben. Es gibt schließlich die Seven Summits der Alpen und dies war erst der Erste.

Schneewanderung auf den Feldberg – Liebeserklärung an den Taunus

Glitzernd weiß überzogene Tannen. Eiszapfen an Zweigen. Eine Eisschicht an Gebäudewänden. Das satte Knirschen des Schnees unter den Schuhen. Kinder und Erwachsene in Schneejacken und Schneehosen. Eine atemberaubende Aussicht auf umliegende Häuserdächer und Berggipfel. Ein heißer Kakao in einer rustikalen Hütte, gemeinsam mit Fremden an einem großen Tisch. Klingt nach tiefstem Winter in Österreich? Nach einer langen Anreise? Nach einer Gondelfahrt ans Ziel?

Fast. Tiefster Winter auf knapp 900 Meter Höhe. Eine halbstündige Anreise mit der U-Bahn. Einige Kilometer wandern bis zum Ziel. Ein Sonntagsausflug auf den Feldberg. Nicht den im Schwarzwald. Den großen Feldberg im Taunus, nur ein Stückchen außerhalb von Frankfurt, meiner neuen Heimat.

Mein Ziel war es, ein bisschen wandern zu gehen. Für den Megamarsch 2019 zu trainieren. Vielleicht ein bisschen Schnee sehen zu dürfen. Meinen Traum von Bergen vor der Haustür zu leben. Ich kam mir albern vor, bei Temperaturen über null Grad meine Skijacke anzuziehen. Mitten in Frankfurt. Einen Wanderrucksack zu packen. Wandersocken und Stiefel anzuziehen. Meine bisher nur in Österreich getragenen Wanderschuhe hab ich nicht angezogen. Mitten in Frankfurt.

Die U-Bahn ist gefüllt mit Menschen. In Winterjacken, Winterhosen, Wanderstiefeln. Ausgerüstet mit Schlitten, Wanderstöcken und gepackten Rucksäcken. Plötzlich war gar nichts mehr albern, plötzlich war alles richtig. Mitten in Frankfurt. Auf dem Weg nach nicht mehr Mitten in Frankfurt. Angekommen in Hohemark (Oberursel) lagen ein paar Schneereste am Straßenrand, zum Rodeln würde das wohl kaum reichen. Aber ich wollte ja nur wandern, also stapfte ich los. Direkt hinein in den Wald, bald schon auf einer festen Schneedecke laufend.

Fast hätte es sogar die Sonne durch die Wolkendecke geschafft…

Zarte, kleine Schneeflocken fielen vom Himmel. Nicht genug, um die Schneedecke zu erhöhen. Aber genug für das Gefühl in einer anderen Welt zu sein. Mitten im Winterwunderland. Schon bald war ich dankbar für meine Skijacke und ärgerte mich über die dünne Jeans, die ich trug. Mit jedem Schritt ging es höher, die Schneedecke wurde dichter, die Luft kühler. Dann lag der Schnee auch auf Baumstämmen, Ästen, Zweigen, Tannennadeln. Überall glitzerte es weiß. Leichte Flocke schwebten weiterhin vom Himmel hinab. Ein Aussichtspunkt, der Himmel wolkenverhangen. Mystische Schönheit im Taunus. Mitten im Winterwunderland. Alleine auf der Welt.

Ausblick vom Altkönig

Unterwegs gab es einen warmen Kakao in einer Hütte. Richtiges Hüttenfeeling gab es beim Fuchstanz. Schlitten, Winterjacken, dicke Stiefel. Rote Wangen, rote Nasen, strahlende Augen. Gestärkt und aufgewärmt stand nun der letzte Teil des Aufstiegs auf den Feldberg an. Wenn ich als Kind gewusst hätte, was rodeln gehen wirklich bedeutet. Hinauf auf den Berggipfel und dann die Wanderwege hinab sausen.

Auf dem Gipfel vom Feldberg

Ein kalter Wind, der mir um die Ohren pfeift. Jeder Ast, jeder Zweig, alles eingefroren, vom Wind getroffen. Weiß, soweit das Auge reicht. Mitten im Winterwunderland. Ich staune und friere, mache Fotos und friere. Ich fühle mich frei und bin so unglaublich glücklich und friere. Mitten im Winterwunderland. Nicht mehr ganz mitten in Frankfurt, aber mitten in meiner neuen Heimat. Ein besonderes Erlebnis an einem normalen Tag. Urlaub am Wochenende, Urlaub zu Hause.