Pizza mit Dinkelteig

Wie ihr es in meinem Blogpost über die Planung der Italienrundreise vielleicht schon bemerkt habt, habe ich eine Vorliebe für Italien und ebenso für italienische Küche. Und was könnte einen mehr an Italien denken lassen als Pizza?!

Pizza lässt sich so einfach selber machen und schmeckt dabei so köstlich. Da ich im Moment noch ein bisschen an meiner Bikinifigur für besagten Urlaub arbeite, gab es die Pizza dieses Mal jedoch mit Teig aus Dinkelvollkornmehl.

Dinkelvollkornmehl

Dinkelvollkornmehl ist eine tolle Alternative zu dem normalen Weizenmehl, das ich sonst immer verwende. Es hat mehr Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Außerdem hat es mehr Ballaststoffe und hält entsprechend besser satt. Vom Geschmack her ist es herzhafter und leicht nussig, passt damit meiner Meinung nach aber echt gut mit Pizza zusammen.

Teig

Für den Teig für 2 Personen (2 Pizzen) brauche ich folgendes:

250 g Dinkelvollkornmehl
150-200 ml warmes Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
1/3 – 1/2 Päckchen Trockenhefe

Zuerst vermische ich die Trockenhefe mit ca. 150 ml Wasser, sodass sie sich ein wenig auflöst. Dann kommen das Mehl, Salz, Olivenöl und Wasser mit der Hefe zusammen in eine Schüssel und mit den Knethaken am Mixer wird es ordentlich durchgerührt. Wenn der Teig noch sehr bröselig und trocken ist, gieße ich nach Gefühl noch ein bisschen Wasser nach. Andersherum brauche ich manchmal auch noch ein bisschen Mehl, wenn ich zu viel Wasser hinzugefügt habe.

Sobald sich mit den Knethaken keine Fortschritte mehr zeigen, knete ich den Teig mit der Hand weiter, bis er schön gleichmäßig aussieht. Wenn der Teig sich gut kneten lässt, ohne zu kleben, aber gleichzeitig eine feste Masse bildet, ist er fertig.

Anschließend einfach die Schüssel zudecken, optimalerweise mit einem feuchten Tuch und möglichst eine Stunde lang gehen lassen.

Ausrollen

Bevor ich den Teig ausrolle, knete ich ihn immer noch einmal durch, bis er wieder eine schöne Konsistenz hat. Weil wir beide gerne Pizza mit dünnem Boden essen, verarbeite ich den Teig zu zwei Pizzen. Dafür schneide ich den zur Kugel geformten Teig einfach in der Mitte durch und forme zwei kleinere Kugeln.

Zum Ausrollen werfe ich etwas Mehl auf die Arbeitsfläche und drücke die Teigkugel darauf platt. Danach hebe ich sie noch einmal hoch und ziehe den Rand vom Teig stückchenweise weiter nach außen, während ich ihn dabei drehe, sodass ich alle Seiten erreiche. Bevor mir der Teig dabei anfängt zu reißen (weil ich leider kein begnadeter Pizzabäcker bin, der das richtig kann), manchmal leider auch erst danach, lege ich den Teig wieder auf die Arbeitsfläche und bestäube ihn auch von oben noch mit Mehl, um ihn dann einfach mit einem Nudelholz auf die gewünschte Größe und Dicke auszurollen.

Tomatensoße

Für die Tomatensoße habe ich 2 Varianten für euch. Die, die ich normalerweise mache und eine schnelle Variante.

Lieblingsvariante

Hierfür brauche ich:

eine halbe Dose Pizzatomaten
Olivenöl
frisches Basilikum
1-2 Knoblauchzehen (je nachdem wie viel Knoblauch ihr mögt)
Pfeffer, Salz
andere Gewürze wie z.B. Oregano (ich verwende hierfür gerne das Pizzagewürz und den Italian Allrounder von Justspices) – alles was schmeckt, ist erlaubt
etwas Zucker

Die Knoblauchzehen schäle ich und schneide sie noch etwas kleinerDas alles werfe ich einfach zusammen und püriere es, bis es eine Soße ergibt.

Schnelle Variante

Einfach passierte Tomaten auf den fertig ausgerollten Teig gießen und nach Belieben würzen. Schmeckt auch sehr gut.

Belag

Früher habe ich immer geriebenen Käse, den man so fertig kaufen kann, verwendet. Seit ich aber vor einem Jahr das erste Mal in Italien war, kaufe ich Mozarella und schneide ihn mir selber in Scheiben, die ich direkt auf die Tomatensoße lege. Oben drauf kommt dann je nach Lust und Laune alles was schmeckt. Eine meiner Lieblingskombinationen ist  Rucola und Prosciutto Crudo (roher Schinken).

In dieser Variante hab ich die Pizza einfach mit Hähnchenbrust  und Champignons belegt.

 

Lasst euch die Pizza schmecken und erzählt mir, wie sie geworden ist oder wie ihr sie am liebsten esst.

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